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Leasing & Kosten

Für wen lohnt sich Drohnen-Leasing?

Redaktion drohne-leasen.de · Aktualisiert am

Das Wichtigste in Kürze

Drohnen-Leasing lohnt sich vor allem für Betriebe, die eine Drohne regelmäßig im Tagesgeschäft einsetzen, ihre Kosten auf Projekte umlegen und die Technik nach einigen Jahren erneuern wollen. Typisch sind Handwerk, Bau, Immobilien, Photovoltaik, Vermessung, Landwirtschaft und Medienproduktion. Weniger geeignet ist es für seltene Einzeleinsätze und für sehr günstige Modelle, die Sie lange behalten wollen.

Drei Merkmale, an denen Sie erkennen, dass Leasing passt

  1. Die Drohne ist Arbeitsgerät, kein Gelegenheitsgerät. Je öfter sie im Einsatz ist, desto leichter verteilt sich die Rate auf Aufträge.
  2. Liquidität ist Ihnen wichtiger als der niedrigste Gesamtpreis. Sie zahlen eine feste Rate, statt Kapital zu binden, und nehmen dafür die Finanzierungskosten in Kauf.
  3. Sie wollen in einigen Jahren neue Technik. Kamera, Hinderniserkennung und Akkus entwickeln sich bei Drohnen schnell. Nach 24, 36, 48, 60 Monaten geben Sie die Drohne zurück und können ein aktuelles Modell leasen.

Treffen zwei der drei Punkte zu, lohnt sich ein genauer Blick. Wie Sie dabei Leasing und Kauf sauber gegenüberstellen, zeigt der Ratgeber Drohne leasen oder kaufen mit einem Rechenbeispiel.

Betriebe, in denen sich Drohnen-Leasing bewährt

Dachdecker, Zimmerer und Fassadenbauer

Die Drohne ersetzt beim ersten Blick aufs Dach Leiter und Gerüst. Schäden lassen sich vom Boden aus prüfen und für Angebot und Versicherung dokumentieren. Weil die Drohne bei jedem Termin dabei ist, rechnet sich eine feste Rate über viele kleine Einsätze.

Drohnen für Dachdecker

Bauunternehmen und Bauleitung

Regelmäßige Überflüge dokumentieren den Baufortschritt und helfen bei Abstimmungen mit Bauherren. Die Kosten lassen sich als feste Monatsrate auf Projekte umlegen.

Drohnen auf der Baustelle

Immobilienmakler

Luftaufnahmen zeigen Lage, Grundstück und Umgebung eines Objekts. Für Makler zählt eine kompakte Drohne, die schnell einsatzbereit ist, mehr als Profi-Ausstattung.

Drohnen für Immobilienmakler

Photovoltaik- und Solarbetriebe

Planung, Abnahme und Kontrolle von Anlagen auf Dächern und Freiflächen. Für Wärmebild-Inspektionen braucht es Enterprise-Modelle, die wir auf Anfrage anbieten.

Drohnen in der Photovoltaik

Vermessung und Ingenieurbüros

Photogrammetrie und Bestandsaufnahmen. Gerade bei Messtechnik veraltet die Ausrüstung schnell, ein Wechsel nach der Laufzeit hält das Büro auf aktuellem Stand.

Drohnen in der Vermessung

Landwirtschaft

Feldkontrolle, Dokumentation von Schäden und Unterstützung bei der Wildrettung. Saisonale Spitzen sprechen für eine kalkulierbare Rate statt einer großen Investition.

Drohnen in der Landwirtschaft

Fotografen, Videografen und Agenturen

Wer mit Luftaufnahmen Geld verdient, braucht aktuelle Kameratechnik. Leasing macht den Wechsel auf die nächste Generation planbar, ohne Erlös aus dem Altgerät einkalkulieren zu müssen.

Drohnen für Fotografen und Videografen

Welches Modell für welchen Betrieb?

Die Wahl hängt weniger von der Branche ab als von den Aufgaben. Als grobe Orientierung:

  • Kompakt und leicht für viele kurze Einsätze: die DJI Mini 5 Pro (ab 14,94 € im Monat) oder die DJI Lito X1 (ab 8,14 € im Monat). Passt zu Maklern, Handwerk und allen, die die Drohne im Firmenwagen dabeihaben.
  • Zwei Kameras für Übersicht und Detail: die DJI Air 3S (ab 20,54 € im Monat) mit Weitwinkel (24 mm) und Mittel-Tele (70 mm) laut DJI-Datenblatt. Mit der Tele-Kamera nehmen Sie Details an Dach oder Fassade aus größerem Abstand auf, was bei Bau und Dokumentation hilft.
  • Höchste Bildqualität für Produktionen: die DJI Mavic 4 Pro (ab 31,78 € im Monat) für Fotografen, Agenturen und anspruchsvolle Objektaufnahmen.
  • Immersive 360-Grad-Aufnahmen: die DJI Avata 360 (ab 13,44 € im Monat) für Event-, Image- und Tourismusfilme.
  • Wärmebild, Vermessung, Sprühen: Enterprise-Modelle wie die Matrice- oder Agras-Serie über das Enterprise-Leasing auf Anfrage.

Die genauen Unterschiede zwischen den Modellen stellt der DJI-Drohnen-Vergleich gegenüber. Welche Fernsteuerung zu welchem Paket gehört, erklärt der Ratgeber DJI Fernsteuerungen im Überblick. Die genannten Raten sind die niedrigsten im Katalog über alle Laufzeiten (exkl. MwSt.).

Wann Leasing nicht die beste Wahl ist

  • Seltene Einzeleinsätze. Brauchen Sie einmal im Jahr Luftbilder, ist ein beauftragter Drohnen-Dienstleister oft günstiger als jede eigene Drohne.
  • Günstige Modelle mit langer Nutzung. Kostet die Drohne netto höchstens 800 Euro und wollen Sie sie viele Jahre fliegen, ist ein Kauf mit Sofortabschreibung meist einfacher. Details im Ratgeber Drohne steuerlich absetzen.
  • Unsichere Nutzungsdauer. Ein Leasingvertrag läuft in der Regel fest über die vereinbarte Laufzeit. Wissen Sie nicht, ob Sie die Drohne in einem Jahr noch brauchen, wählen Sie eine kurze Laufzeit oder warten Sie.
  • Private Nutzung. Wir leasen ausschließlich an Unternehmen, Freiberufler und Selbständige.

Ein Beispiel aus der Praxis

Ein Dachdeckerbetrieb mit drei Kolonnen besichtigt jede Woche mehrere Dächer für Angebote. Bisher steigt dafür ein Mitarbeiter auf die Leiter, bei steilen oder hohen Dächern wird es ohne Gerüst schwierig. Mit einer Drohne im Firmenwagen fotografiert der Meister das Dach in wenigen Minuten vom Boden aus und schickt dem Kunden die Bilder mit dem Angebot. Die Drohne ist damit fast täglich im Einsatz, die feste Rate lässt sich als Pauschale in jedes Angebot einrechnen, und nach der Laufzeit steht der Wechsel auf ein aktuelles Modell an. Genau dieses Muster aus häufiger Nutzung, planbaren Kosten und regelmäßiger Erneuerung macht Leasing attraktiv.

Vor dem ersten Einsatz

Unabhängig davon, ob Sie leasen oder kaufen: Für den gewerblichen Einsatz brauchen Sie eine Registrierung beim LBA, eine Haftpflichtversicherung und für jeden Piloten den passenden Kompetenznachweis. Alle Pflichten im Überblick stehen im Ratgeber Drohne gewerblich nutzen.

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