Modelle & Vergleiche
DJI-Drohnen im Vergleich: Welches Modell für welchen Einsatz?
Redaktion drohne-leasen.de · Aktualisiert am
Fünf DJI-Reihen stehen in unserem Katalog, von der Lito X1 mit rund 249 g bis zur Mavic 4 Pro mit drei Kameras. Welche zu Ihrem Betrieb passt, hängt weniger von der besten Kamera ab als von der Frage, was Sie damit tun und wer fliegt.
Alle Modellreihen in einer Tabelle
Werte laut den deutschen DJI-Datenblättern. Flugzeiten sind Windkanal-Messungen, die Reichweite gilt nach CE-Norm. Die Rate gilt für das günstigste Paket der Reihe bei längster Laufzeit (exkl. MwSt.).
| Merkmal | DJI Lito X1 | DJI Mini 5 Pro | DJI Air 3S | DJI Mavic 4 Pro | DJI Avata 360 |
|---|---|---|---|---|---|
| Startgewicht | ca. 249 g (mit Standardakku) | ca. 249,9 g (mit Standardakku) | 724 g | ca. 1.063 g | ca. 455 g |
| EU-Klasse | C0; Fly More Combo Plus (DJI RC 2): C1 | C0; Fly More Combo Plus: C1 | C1 | C2 | C1 |
| Kamera | 1/1,3″-CMOS, 48 MP, f/1,7, 24 mm | 1″-CMOS, 50 MP, f/1,8 | Weitwinkel 1″-CMOS, 50 MP, 24 mm; Tele 1/1,3″-CMOS, 48 MP, 70 mm | Hasselblad 4/3-CMOS, 100 MP, 28 mm; Tele 1/1,3″, 48 MP, 70 mm; Tele 1/1,5″, 50 MP, 168 mm | zwei quadratische 1/1,1″-CMOS-Sensoren, je 64 MP |
| Video | 4K bis 60 fps, Zeitlupe 4K/100 fps, 10-Bit D-Log M | 4K bis 60 fps, Zeitlupe 4K/120 fps, 10-Bit D-Log M | 4K bis 60 fps, Zeitlupe 4K/120 fps, 10-Bit D-Log M | 6K bis 60 fps, 4K-Zeitlupe bis 120 fps, 10-Bit D-Log, D-Log M und HLG | 360°-Video 8K bis 60 fps; Einzelobjektiv-Modus 4K bis 60 fps |
| Max. Flugzeit | bis 36 min (Plus-Akku: bis 52 min) | bis 36 min (Plus-Akku: bis 52 min) | bis 45 min | bis 51 min | ca. 23 min |
| Videoübertragung | DJI O4, bis 8 km (CE) | DJI O4+, bis 10 km (CE) | DJI O4, bis 10 km (CE) | DJI O4+, bis 15 km (CE) | DJI O4+, bis 10 km (CE) |
| Max. Windwiderstand | 10,7 m/s | 12 m/s | 12 m/s | 12 m/s | 10,7 m/s |
| Leasingrate | ab 8,14 € im Monat exkl. MwSt. | ab 14,94 € im Monat exkl. MwSt. | ab 20,54 € im Monat exkl. MwSt. | ab 31,78 € im Monat exkl. MwSt. | ab 13,44 € im Monat exkl. MwSt. |
In fünf Fragen zum passenden Modell
- Brauchen Sie Wärmebild, RTK-Genauigkeit oder eine besondere Nutzlast? Dann ist keine der Drohnen im Katalog die richtige. Dafür gibt es DJI-Enterprise-Modelle, die wir auf Anfrage leasen: DJI Enterprise leasen.
- Wollen Sie mit Videobrille fliegen oder rundum in 360 Grad filmen? Dann ist die Avata 360 Ihr Modell. Rechnen Sie mit kürzeren Flügen (ca. 23 Minuten laut DJI) und für FPV mit einem Beobachter neben dem Piloten.
- Ist das Bild Ihr Produkt, etwa bei Film, Werbung oder Architektur? Dann die Mavic 4 Pro mit 4/3-Sensor, 6K und drei Brennweiten. Sie ist eine C2-Drohne: Für Flüge nahe an Menschen braucht der Pilot das Fernpiloten-Zeugnis A2.
- Müssen Sie Details aus Abstand sehen oder lange am Stück fliegen? Dann die Air 3S mit 70-mm-Telekamera und bis zu 45 Minuten Flugzeit. Sie ist eine C1-Drohne, der Kompetenznachweis A1/A3 reicht.
- Sonst: Für gute Fotos in einem kleinen Gerät die Mini 5 Pro mit 1-Zoll-Sensor. Wenn die Rate pro Gerät entscheidet oder Sie mehrere Geräte brauchen, die Lito X1. Beide sind in den Paketen mit Standardakku C0-Drohnen.
Die Reihen im Einzelnen
DJI Lito X1: das Einstiegsmodell
Rund 249 g, 1/1,3-Zoll-Sensor mit 48 MP, Hinderniserkennung rundum mit LiDAR nach vorn. Für Lagebilder, Baudokumentation und Grundstücksfotos reicht das. Die Lito X1 ist mit ab 8,14 € im Monat das günstigste Modell im Sortiment.
DJI Mini 5 Pro: großer Sensor, kleines Gerät
Ebenfalls rund 249,9 g, aber mit 1-Zoll-Sensor und 50 MP. Damit liefert sie bei wenig Licht deutlich bessere Bilder als die Lito X1 und hält mehr Wind aus (12 gegen 10,7 m/s). Für Makler, Handwerk und Marketing die naheliegende Wahl, ab 14,94 € im Monat. Im Detail: Mini 5 Pro vs. Lito X1.
DJI Air 3S: zwei Kameras für Inspektion und Dokumentation
724 g, C1, 1-Zoll-Weitwinkel plus 70-mm-Tele. Die Telekamera ist der Grund, die Air 3S zu wählen: Dachanschlüsse, Fassaden und Anlagen sehen Sie aus sicherem Abstand. Bis zu 45 Minuten Flugzeit, ab 20,54 € im Monat. Im Detail: Mini 5 Pro vs. Air 3S.
DJI Mavic 4 Pro: wenn Bildqualität zählt
Rund 1.063 g, C2, Hasselblad-Kamera mit 4/3-Sensor und 100 MP plus Telekameras mit 70 und 168 mm. 6K-Video mit 10-Bit D-Log. Das Werkzeug für Produktionen und Detailaufnahmen aus großem Abstand, ab 31,78 € im Monat. Im Detail: Mavic 4 Pro vs. Air 3S.
DJI Avata 360: FPV und 360 Grad
Rund 455 g, C1, zwei 1/1,1-Zoll-Sensoren für 360-Grad-Video in 8K. Fliegt mit Fernsteuerung oder mit Videobrille und Bewegungssteuerung. Für Imagefilme und dynamische Aufnahmen, ab 13,44 € im Monat.
Klasse und Nachweis auf einen Blick
Lito X1 und Mini 5 Pro sind in den Paketen mit Standardakku C0: Der Kompetenznachweis A1/A3 ist nicht verpflichtend, aber empfohlen. Air 3S, Avata 360 und die Plus-Pakete von Lito X1 und Mini 5 Pro sind C1, dafür brauchen Ihre Piloten den Kompetenznachweis A1/A3. Die Mavic 4 Pro ist C2 und braucht für Flüge nahe an Menschen das Fernpiloten-Zeugnis A2. Alles Weitere erklärt der Ratgeber Drohnenklassen C0, C1 und C2.
Nach Branche
Konkrete Empfehlungen mit Beispielraten finden Sie auf unseren Branchenseiten, zum Beispiel für Dachdecker, Immobilienmakler, Photovoltaik, Bau, Vermessung, Landwirtschaft sowie Fotografen und Videografen. Die Fernsteuerungen der Pakete vergleicht der Ratgeber DJI Fernsteuerungen im Überblick.
Häufige Fragen
Welche DJI-Drohne eignet sich für den Einstieg im Unternehmen?
Welche DJI-Drohne hat eine Wärmebildkamera?
Kann ich verschiedene Modelle zusammen leasen?
Alle Pakete mit Rate je Laufzeit finden Sie im Katalog oder in der Übersicht Kameradrohnen leasen.